Das CSU-geführte Kultusministerium ändert die Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung.

Erstmals werden in Bayern durch diese Neufassung Begriffe, Inhalte und Ziele der -wissenschaftlich höchst umstrittenen- sogenannten „Sexualpolitik der Vielfalt“ und Gender-Ideologie verwendet und diese sollen zu fächerübergreifenden, verpflichtenden Lerninhalten gemacht werden.

Somit öffnet die CSU, ohne jede Notwendigkeit, Tür und Tor für Gender-Mainstreaming und die dazugehörigen Frühsexualisierung von Kindern. Dies könnte die CSU durch ihre absolute Mehrheit im Landtag verhindern.

Die „sexuelle Vielfalt“ im Lehrplan möchte NICHT aufklären, sondern fördert die Frühsexualisierung von Kindern. Bereits im Kindergarten gibt es Gender-Mainstreaming-Projekte. Schon die Kleinsten will man dazu bringen, ihr angeborenes Geschlecht zu „hinterfragen“ und bereits Sexualpraktiken kennenzulernen.

Im Unterricht sollen dann bei Spielen Begriffe wie „Porno“, „Gruppensex“ in Form eines Pantomimen-Spiels dargestellt werden. Schüler sollen einen „Puff für alle“ entwerfen, in dem, in jedem Raum eine andere Sexualpraktik gegen Geld angeboten werden soll. Sie sollen Sexspielzeug ersteigern, Kondomführerscheine machen oder sich, als Hausaufgabe, auf homosexuellen Internetseiten informieren.

Ebenso können hierzu externe „Berater“ in die Schule kommen, um den Kindern die „sexuelle Vielfalt“ näher zu bringen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt folgende Standards für „Sexualaufklärung“ mit diesen Themenvertiefungen:

0 – 4 Jahre
4 – 6 Jahre
6 – 9 Jahre
9 – 12 Jahre
12 – 15 Jahre
Frühkindliche Masturbation
Selbstbefriedigung, Homosexualität
Geschlechtsverkehr, Verhütung, Lust
Gender-Orientierung
Alles über das Thema „Sex“

Zudem sollen Schüler/-innen in Zukunft unter anderem:

  • „fragwürdige Rollenbilder bzw. -vorbilder sowie Identitätsfiguren […] deutlich machen und hinterfragen“;
  • „klischeehafte Rollenzuweisungen für sich und für andere ablehnen“:
  • „auf der Suche nach der eigenen Geschlechterrolle und -identität […] Rollenbilder und Körpervorstellungen hinterfragen“.
  • „…die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschlechtszugehörigkeit, […] thematisieren“;
  • „…die Vielfalt der unter dem Geschlechtsbegriff subsumierten Aspekte: biologisches Geschlecht, selbst empfundene Geschlechtsidentität und Rollenverständnis aufschlüsseln“;
  • „…sexuelle Identität im Spannungsfeld gesellschaftlicher Normen, sozialer Umwelt und persönlicher Freiheit reflektieren…“;
  • „Sexualität als mögliche Quelle von Vitalität und Kraft im Lebensverlauf […] erkennen“;
  • „…eigene Vorstellungen von Körperlichkeit und Identität entwickeln“;

 

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